Insolvenzantrag fr Nordseewerke Emden

IG Metall Kste kritisiert Versagen der Geschftsfhrung

(01.06.2015) Mit Emprung hat die IG Metall Kste auf den heute gestellten Insolvenzantrag fr die Nordseewerke in Emden reagiert. Gewerkschaft und Betriebsrat haben jegliches Vertrauen in den Investor DSD Steel verloren. Nach der bernahme der Nordseewerke ist es dem Unternehmen nicht gelungen, fr neue Auftrge zu sorgen und damit die Arbeitspltze der Kolleginnen und Kollegen zu sichern, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Kste.

Die Gewerkschaft lehnt die vom Unternehmen angestrebte Insolvenz in Eigenverantwortung kategorisch ab: Wir brauchen jetzt einen starken und erfahren Insolvenzverwalter, dem es um die Fortfhrung des Unternehmens und die Sicherung des Standortes und der Arbeitspltze geht. Denjenigen, die die Situation mit zu verantworten haben, drfen wir nicht die Entscheidung ber die Zukunft des Unternehmens und der Beschftigten berlassen, so Geiken weiter.

Michael Hehemann, Erster Bevollmchtigter der IG Metall Emden, erklrte: DSD versucht jetzt, die Verantwortung auf andere zu schieben: Grnde fr den Insolvenzantrag waren nicht nur die schwierigen politischen Rahmenbedingungen, sondern vor allem auch das Versagen der Geschftsleitung. Sie hat keinerlei Herzblut an den Tag gelegt, so der Gewerkschafter. Die IG Metall Emden werde jetzt in enger Abstimmung mit Betriebsrat und Landesregierung das weitere Vorgehen beraten. Bereits am Nachmittag seien erste Gesprche vor Ort, u.a. mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies, geplant.


Ansprechpartner fr die Medien:
Michael Hehemann, IG Metall Emden, Mobil 0170-3333-137







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